Ruhrgebiet-Edition 2017

So echt, wie wissen, wo man hingehört.

Das Ruhrgebiet sei nur eine triste Industrielandschaft? Von wegen! Nirgendwo sonst verschmelzen Modernität und Tradition so einzigartig wie hier. Grüne Landschaften, lebendige Städte und ein ganz besonderer Menschenschlag machen es wert, das Ruhrgebiet immer wieder aufs Neue zu entdecken. Wieviel Pot(t)ential im größten Ballungsraum Deutschlands tatsächlich steckt, zeigt BRINKHOFF's No.1. Denn jetzt legt das Bier aus dem Revier seine limitierte Ruhrgebiet-Edition zum dritten Mal neu auf. Auf insgesamt 36 exklusiven Etiketten werden Industrie- und Baudenkmäler, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie bekannte Ausflugsziele kunstvoll in Szene gesetzt. Gezeichnet wurden die Collagen von der Dortmunder Künstlerin Petra Baten mit viel Liebe zur Heimat

Ab der dritten Maiwoche ist die beliebte Sonderedition im Handel verfügbar, sehr zur Freude von Bierliebhabern und Sammlern im Revier. Denn mit jeder Flasche BRINKHOFF's No.1 halten sie auch ein Stück Heimat in den Händen.

Ein echter Hingucker in puncto Design sind die Ruhrgebiet-Collagen allemal. Alle 36 Motive stammen aus der Feder von Petra Baten. Ihr Kunststil? Das so genannte „Digital Old School Painting“. „Ich komme aus der klassischen Malerei“, so die Künstlerin, „doch ich war schon immer neugierig auf neue Techniken. Als ich mir ein Grafiktablet leistete, war ich fasziniert von der Verbindung zwischen Kunst und Technik. Jetzt nutze ich die grafische Oberfläche des Tablets so, wie ein klassischer Maler mit seinem Pinsel auf einer Leinwand malt, zeichne aber mit dem Grafikstift auf einer elektronischen Oberfläche. Eben dieser neuen Kunstrichtung möchte ich mit dem Namen ˌDigital Oldschool Paintingʻ einen Durchbruch verschaffen.“ Dabei bringt diese Technik einige Vorteile mit sich. So bestehen vielfältige Reproduktionsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Medien, man hat seine eigene Kunst immer dabei und kann die Originale dank World Wide Web einem breiten Publikum präsentieren.

Interview mit Petra Baten

BRINKHOFF's No.1 arbeitet mit der Dortmunder Künstlerin Petra Baten zusammen

„Eine echte Ruhrpottpflanze, lebensfroh und stets positiv gestimmt“, so beschreibt Petra Baten (55) sich selbst. Jahrelang arbeitete sie in der Fertigung eines Turbinen-Herstellers in Bochum, plötzlich kam dann die berufliche Wende: Ihr Arbeitsplatz fiel Umstrukturierungen in ihrem Betrieb zum Opfer. Doch die gebürtige Dortmunderin machte das Beste daraus und nutzte die Abfindung zur Existenzgründung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zusammen mit Jochen Holtrup gründete sie „KerWatSchön“, eine junge und ehrliche Unternehmung aus dem Herzen des Ruhrgebiets, wie beide sich selbst definieren. Heute malt Petra Baten Menschen, Zechen, Häuser und Landschaften und lässt sie auf Glas drucken. Ihr Kunststil? Das selbst kreierte „Digital Old School Painting“. Eben diese Technik kam auch bei der Erstellung der 36 Collagen für die Ruhrgebiet-Edition von Brinkhoff’s No.1 zum Einsatz. Industrie- und Baudenkmäler, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie bekannte Ausflugsziele setzte sie kunstvoll in Szene, mit viel Liebe zur Heimat, versteht sich. Entstanden sind Bilder, die einmal mehr zeigen, wieviel Pot(t)ential im größten Ballungsraum Deutschlands tatsächlich steckt. Darüber sprachen wir mit der Künstlerin.

Frage: Frau Baten, Sie nennen Ihren Kunststil „Digital Old School Painting“. Was genau ist das?

Petra Baten: Ich komme aus der klassischen Malerei, doch ich war schon immer neugierig auf neue Techniken. Als ich mir ein Grafiktablet leistete, war ich fasziniert von der Verbindung zwischen Kunst und Technik. Doch klassische Grafiker-, oder Photoshop Arbeit, wo es mehr um die richtige Verwendung von Filtern, Ebenen oder Rechenleistung geht, wäre nicht so meins. Ich bin eine realistische Künstlerin und mir liegt die klassische Maltechnik näher, als die grafischen Möglichkeiten, die nur der Computer erzeugt. Jetzt nutze ich die grafische Oberfläche des Tablets so, wie ein klassischer Maler mit seinem Pinsel auf einer Leinwand malt, zeichne aber mit dem Grafikstift auf einer elektronischen Oberfläche. Eben dieser neuen Kunstrichtung möchte ich mit dem Namen „Digital Oldschool Painting“ einen Durchbruch verschaffen. Dabei bringt diese Technik einige Vorteile mit sich. So bestehen vielfältige Reproduktionsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Medien, man hat seine eigene Kunst immer dabei und kann die Originale dank World Wide Web einem breiten Publikum präsentieren.

Frage: Das war zunächst Ihr Hobby, jetzt ist es Ihr Beruf. Wie genau kam es dazu?

Petra Baten: Darf ich mit einem Augenzwinkern sagen: Ich bin eigentlich der gelebte Strukturwandel des Ruhrgebiets. Ich habe immer angepackt, komme aus der Arbeiterklasse und habe in der Metallindustrie meinen Weg gemacht. Meine Leidenschaft war aber schon seit eh und je das Malen. Als mir nach Jahren in meinem Betrieb durch Umstrukturierungen eine Abfindung angeboten wurde, habe ich die Chance ergriffen, mich noch einmal total zu verändern. Zusammen mit Jochen Holtrup gründete ich das Künstlerduo „KerWatSchön“. Zunächst druckten wir unsere Kunst auf Echtglas und verkauften diese Glasbilder auf Flohmärkten, Kirmessen und in Einkaufszentren. Heute thematisieren unsere Bilder die Heimat und den Ruhrpott und wir freuen uns, dass wir damit offensichtlich den Nerv der Zeit treffen. In unseren Werken verknüpfen wir oft Tradition mit Moderne, so dass dabei vielfältige Assoziationen mit dem neuen Selbstwertgefühl des Ruhrgebiets entstehen.

Frage: Wie kam die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Brinkhoff’s No.1 zustande?

Petra Baten: Wir sind Brinkhoff`s No.1 wohl durch unseren Laden „KerWatSchön“, den wir in der Dortmunder Innenstadt hatten, aufgefallen. Als Künstler ist man natürlich sehr aufmerksam, mit wem man zusammen arbeiten möchte, denn in jedem Werk, das man kreiert, steckt auch das eigene Herz. Nach einigen Gesprächen waren wir von den vielfältigen Aktivitäten, wie Brinkhoff`s No.1 sich in das Ruhrgebiet einbringt, sehr angetan.

Frage: Was genau verbindet Sie mit dem Ruhrgebiert?

Petra Baten: Ich bin an der A40 zu Hause, ein echter „Ruhri“ sozusagen. Mich begeistern die Menschen hier, in all ihrer Ehrlichkeit und Vielfalt, wie sie anpacken. Einfache Feingeister mit einer grobschlächtigen Freundlichkeit und dem Herzen am rechten Fleck. Wir sehen die Schönheit dort, wo andere sie noch niemals suchen würden. Ich möchte auch mit meinen Bildern zeigen, wie einzigartig und schön das Ruhrgebiet ist und dass sich das Image des „dreckigen Potts“ längst überlebt hat. Hier leben zu dürfen und zu spüren, wie lebendig dieser Ballungsraum ist, gibt mir ein Gefühl von Heimat.

Frage: War es für Sie eine große Herausforderung, 36 Stadt-Collagen zu erstellen?

Petra Baten: Zugegeben, das war eine der größten Herausforderungen, denen ich mich jemals gestellt habe. Hätten wir nicht im Team und mit großer Unterstützung durch Brinkhoff`s No.1 gearbeitet, wäre es nicht möglich gewesen, dieses Projekt zu bewerkstelligen. Die größte Anforderung an mich selbst aber war, in der Kürze der Zeit jeder eigenen Stadt auch gleich gerecht zu werden. Wir haben so viele schöne und tolle Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet – daraus Motive für schöne und stimmige Bilder auszuwählen, war keine einfache Aufgabe. Umso größer ist nun meine Freude über das fertige Ergebnis.

Frage: Wie fühlt es sich an, eine Flasche Brinkhoff’s No.1 in den Händen zu halten, deren Etikett von Ihnen gestaltet wurde?

Petra Baten: Es macht mich so stolz, das Vertrauen von Brinkhoff‘s No.1 gewonnen zu haben, unsere Heimat darzustellen und auf den Etiketten repräsentieren zu dürfen. Zunächst war es noch ein surreales Gefühl, da es für mich ja nur ein Bild auf einem Bildschirm war. Nun zu sehen, wie es auf der Flasche und auch durch das Spezialpapier, noch einmal eine Steigerung der Stimmigkeit bekommen hat, macht mich enorm glücklich.

Frage: Trinken Sie auch mal gern ein Brinkhoff’s No.1?

Petra Baten: Natürlich, in meinem Bekanntenkreis wird seit jeher Brinkhoff`s No.1 zu den unterschiedlichsten Anlässen getrunken. Und gerade jetzt, wo ich noch mehr über die traditionsreiche Herkunft des Bieres erfahren habe, gönne ich mir eine Flasche nach Feierabend umso lieber.

Ein Blick „dahinter“ lohnt sich ebenfalls

Die Bauchetiketten der Brinkhoff’s Ruhrgebiet-Edition lassen sich ganz einfach von den Flaschen abziehen. Auf deren Rückseiten befinden sich spannende Informationen zu den jeweiligen Motiven, Wahrzeichen und Landmarken, die in enger Zusammenarbeit mit der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zusammengestellt wurden. Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG: „Wie gut die Ruhrgebiet-Edition von Brinkhoff’s No.1 bei den Bierliebhabern ankommt, zeigte sich bereits auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin. Dort sorgten die kunstvoll gestalteten Etiketten für großes Aufsehen. Zusätzlich werden wir die Collagen im Internet und in unseren Social Media Kanälen vorstellen.“

„Auch in der Gastronomie werden die Revierstädte präsent sein“, so Marketing Manager Andreas Thielemann, „alle 36 Motive werden auf Bierdeckeln abgebildet. Damit wollen wir nicht nur zeigen, wie einzigartig das Ruhrgebiet ist. Auch das Wir-Gefühl der Menschen soll noch mehr in den Vordergrund rücken. Eben für diese Lebenseinstellung wollen wir erneut ein Zeichen setzen, mit der dritten Ruhrgebiet-Edition von Brinkhoff’s No.1.“

Motive auch als Wandbilder erhältlich

Alle 36 Ruhrgebiet-Collagen sind auch als Wandbilder im Online-Shop der Künstlerin erhältlich – und zwar auf den Materialien Plakat, Leinwand, Acrylglas oder Aluminiumplatte, in Größen von 20x20cm bis 100x100cm.